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 Lidstraffung

Die Augen verraten viel über die Befindlichkeit des Menschen. Ein müder und abgespannter Gesichtsausdruck entsteht, wenn zum Beispiel mit zunehmendem Alter die Lidhaut an Elastizität verliert und erschlafft. Diese Müdigkeit um die Augen entspricht oftmals nicht dem eigenen Lebensgefühl. Eine Straffung des Ober- und Unterlides lässt das Gesicht wieder frischer und jugendlicher erscheinen. Das Ziel ist ein natürlicher offener Blick, ohne dass es operiert aussieht. Der Eingriff erfolgt in den meisten Fällen in örtlicher Betäubung, nach Wunsch auch im Dämmerschlaf oder auch in Vollnarkose. Die Operation kann sehr gut ambulant durchgeführt werden, wenn Sie jedoch eine weitere Anreise haben oder einen turbulenten Alltag, kann es ratsam sein, einen oder zwei Tage in der Klinik zu bleiben.

Vor der Operation

Vor der Entscheidung für eine Lidoperation sollten Sie sich gut informieren und während der Beratungsgespräche all Ihre Fragen stellen. Es ist wichtig, dass Sie uns alle Medikamente und Allgemeinerkrankungen mitteilen, damit wir Ihr Risiko minimieren können. Ggf. kann ein aktuelles Labor wichtig sein. Eine Augenärztliche Untersuchung sollte immer vor einer Lidoperation erfolgen. Versuchen Sie das Rauchen zu minimieren oder noch besser aufzugeben, da somit eine bessere Wundheilung erzielt werden kann.

Operationsmethode

Die Lidstraffung gehört zu den häufigsten Eingriffen in der Ästhetischen Gesichtschirurgie und gilt als unkomplizierter Eingriff. Es gehört jedoch eine fundierte Ausbildung und reichlich Erfahrung dazu ein präzises Ergebnis zu erzielen. Die Lidkorrektur teilt sich auf in Oberlid- und Unterlidkorrektur. Diese können aber auch zusammen in einer Sitzung operiert werden. Die Oberlidstraffung beginnt mit dem Ausmessen und Anzeichnen der geplanten Operation. Die Schnittführung wird dann in die zukünftige Lidfalte gelegt, damit sie später unauffällig bleibt. Je nach Befund wird nun überschüssige Haut entfernt, vorgewölbte Fettanteile reduziert und ein erschlaffter Lidmuskel korrigiert. Der Befund entscheidet über die Vorgehensweise. Heute gilt weniger ist mehr. Die Unterlidstraffung ist deutlich anspruchsvoller, hier muss sehr subtil mit dem Gewebe umgegangen werden.

Je nachdem ob es sich um einen Hautüberschuss oder z.B. um „Tränensäcke“ ohne Hautüberschuss handelt, kann die Schnittführung direkt unterhalb der Wimpern oder auch von der Bindehaut aus durchgeführt werden. Der Hautüberschuss wird wie beim Oberlid vorsichtig entfernt nachdem er präzise ausgemessen wurde. Auch Fettanteile können bei beiden Schnittführungen reduziert werden. Meist wird der Muskel ebenfalls gestrafft. Die Naht erfolgt mit sehr feinen Nähten, die nach fünf Tagen entfernt werden. Direkt nach der Operation werden die Augen über ca. 2 Stunden mit einer speziellen Kühlmaske gekühlt.

Mögliche Risiken

Auch wenn es bei der Lidstraffung um einen relativ komplikationsarmen Eingriff handelt, kann es zu Einblutungen und Schwellungen kommen. Dies ist vorübergehend und bildet sich innerhalb von maximal 3 Wochen zurück. Infektionen sind äußerst selten.

Nach der Operation

Unmittelbar nach der OP empfiehlt sich das Tragen einer großen Sonnenbrille, das schützt erstens die Augen vor Anstrengung und schützt auch Sie vor neugierigen Blicken. In den ersten drei Tagen nach der Operation sollten die Augenlider gekühlt, Creme, und Make-up vermieden werden. Auch stärkere Anstrengungen besonders in den ersten Stunden nach der Operation sollten vermieden werden. Nachdem der erste Verband entfernt wurde kann das Gesicht gewaschen werden ebenfalls ist Duschen und Haare waschen erlaubt. Make up oder Lidschatten soll vor Verheilen der Wunde nicht aufgetragen werden.

Ergebnisse Vor-Nachher

Aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) vom 01.04.2006 ist es untersagt Vorher-Nachher Fotos und vergleichende Darstellungen zu zeigen, sowie Preisnennungen zu treffen. Wir beraten Sie sehr gern in einem persönlichen Beratungsgespräch und zeigen Ihnen die Ergebnisse unserer Arbeit. Vereinbaren Sie dafür einfach einen persönlichen Gesprächstermin in unserer Praxis.

Die Fakten im Überblick*

OP-Dauer: 1 - 1,5 Stunden
Anästhesie: Örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose möglich.
Klinikaufenthalt: Ambulant oder 1 Tag stationär
Haltbarkeit: 10 Jahre
Sport: nach 10 Wochen
gesellschaftsfähig: nach 2 Wochen

 *je nach Befund

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